Burgruine Hardenstein

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Der Sage nach lebte bei dem damaligen Besitzer Neveling von Hardenberg ein Zwerg namens König Goldemar, der ihn beriet, vor Feinden warnte, mit ihm trank und spielte. Goldemar war unsichtbar, nur seine Hände, die kalt und mager waren, ließ er fühlen. Als ein Küchenjunge versuchte, Goldemar mit Hilfe ausgestreuter Erbsen und Asche sichtbar zu machen, hatte dies fürchterliche Folgen: Der Zwerg schlug den Küchenjungen in Stücke, röstete und kochte ihn und verschwand daraufhin unter schrecklichen Flüchen.

Funde lassen vermuten, dass bereits im 14. Jh. eine Burg existierte, die jedoch zwischen dem 14. und 17. Jh. mehrfach umgebaut wurde. Nachdem dieser Adelssitz nicht mehr bewohnt war, begann im 18. Jh. sein Verfall. Heute wird die spätmittelalterliche Burganlage von den Burgfreunden Hardenstein e.V. betreut und ist bei Touristen im Mittleren Ruhrtal wegen ihrer Lage direkt an der Ruhr sehr beliebt. An der Ruine Hardenstein befindet sich auch eine Haltestelle der RuhrtalBahn und der MS Schwalbe.

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